//HPV-Impfung – kein Risiko für prämature Ovarialinsuffizienz

HPV-Impfung – kein Risiko für prämature Ovarialinsuffizienz

Es gibt verschiedene Befürchtungen bei einer HPV-Impfung. Eine ist, dass diese – so wie andere ggf. auch – zu einem erhöhten Risiko einer prämaturen Ovarialinsuffizienz führt. Dies könnte Folge einer Autoimmunreaktion sein. Daten dazu gab es bislang nicht – weder welche, die dafür noch dagegen sprachen.

Durch die Auswertung von Registerdaten liegen nunmehr beruhigende Zahlen vor (Allison L. Naleway et al. Primary Ovarian Insufficiency and Adolescent Vaccination. Pediatrics 2018; 142: e20180943). Die Auswertung von fast 200.000 Frauen zeigte keine Assoziation einer idiopathischen prämaturen Ovarialinsuffizienz mit einer HPV-Impfung (aHR 0.30, 95% CI: 0.07–1.36), Tetanus-Diphtherie-Pertussis-Impfung (aHR 0.88, 95% CI: 0.37–2.10), Influenza-Impfung (aHR 1.42, 95% CI: 0.59–3.41) und Meningokoken-Impfung (aHR 0.94, 95% CI: 0.27–3.23).

Ihr

Michael Ludwig

By |2018-11-17T10:01:16+00:00Dezember 20th, 2018|Gynäkologische Endokrinologie|0 Kommentare

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