Die Anwendung von Thyreostatika im ersten Schwangerschaftsdrittel führt zu einer signifikanten Erhöhung des Fehlbildungsrisiko der geborenen Kinder – dies gilt laut einer Registerstudie sowohl für Methimazol, Carbimazol (9,6% vs. 6,7%) als auch Propylthiouracil (8,3% vs. 6,7%) (Stine Linding Andersen et al. Maternal Thyroid Function, Use of Antithyroid Drugs in Early Pregnancy, and Birth Defects. Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 2019; 104: 6040 – 6048).

Eine Hyperthyreose per se konnte in der Datenanalyse als Risikofaktor für neonatale Fehlbildungen ausgeschlossen werden.

Ihr

Michael Ludwig