Eine weitere Auswertung der Kronos Early Estrogen Prevention Study (KEEPS) wurde in diesem Jahr publiziert (Dahima Cintron et al. Effects of oral versus transdermal menopausal hormone treatments on self-reported sleep domains and their association with vasomotor symptoms in recently menopausal women enrolled in the Kronos Early Estrogen Prevention Study (KEEPS). Menopause 2018; 25: 145 – 153). In der KEEPS waren gegenüber Placebo (n = 275) orale konjugierte Östrogene (n = 230) und transdermales Östradiol (n = 222) jeweils kombiniert mit 200 mg Progesteron oral für die ersten 12 Tage im Monat verglichen worden. Autoren hatten ausgewertet, ob die Schlafqualität durch die verschiedenen Therapieregime unterschiedlich optimiert wurde. Dafür standen Daten von 653 Studienteilnehmerinnen zur Verfügung.

Fakt war, dass sowohl die konjugierten Östrogene oral wie auch das transdermale Östradiol die Schlafqualität gegenüber der Placebo-Gruppe verbesserten. Transdermales Östradiol schnitt dabei marginal besser ab als orale konjugierte Östrogene. Einen Haupt-Mechanismus sahen die Autoren in der Verbesserung vasomotorischer Symptome, was konsekutiv die Schlafqualität verbesserte.

Ihr

Michael Ludwig